E-Commerce

10 E-Commerce Trends 2018 (Teil 1)

Von in E-Commerce

10 E-Commerce Trends, die 2018 prägen werden

Die zunehmende Verdrängung lokaler Ladenbetriebe durch die stetig wachsende Zahl der Internetkäufe, ist nicht erst seit gestern in aller Munde. Immer mehr Konsumenten erkennen die nicht zu verleugnenden immensen Vorteile des Webhandels und immer weniger erledigen ihre Einkäufe dementsprechend in stationären Geschäften. Stirbt der Einzelhandel also unweigerlich aus? Die Antwort ist einfach: Nein! Denn auch dieser Geschäftsbereich lernt langsam aber sicher die Vorzüge des E-Commerce für sich zu nutzen. Omnichannel ist diesbezüglich ein ganz zentrales Keyword, das 2018 zunehmende Präsenz und Relevanz erlangen wird.

 

In zwei Teilen beleuchten wir die sich abzeichnenden signifikanten Online Commerce Trends des Jahres 2018. Wir zeigen Ihnen im Zuge dessen, warum der Einsatz mehrerer Kanäle auf verschiedenen Ebenen zukünftig unumgänglich sein wird.

1. Die Wiedergeburt des stationären Handels

Wir haben eingangs vorweggenommen, dass der lokale Ladenbetrieb nicht aussterben wird – jedoch muss eine grundlegende Transformation erfolgen, um das zu gewährleisten. Eine neue Generation von Geschäften und damit verbundenen Kauferfahrungen, die auf den vielfältigen digitalen Möglichkeiten basieren, wird nach und nach an die Stelle herkömmlicher Einzelhandelskonzepte treten.

Der stationäre Handel kann dabei nach wie vor in erster Linie mit der Möglichkeit zur direkten Interaktion vor Ort punkten. Dabei müssen die Händler jedoch die Chancen erkennen, die ihnen die Kombination aus Showrooming und Webrooming, Events, Produktdemos, Instore-Erlebnissen und weiteren Vermarktungskanälen bietet und diese letztendlich optimal umsetzen.

Auf der anderen Seite ist es für den reinen Online-Shop unumgänglich, stärker lokal erreichbar zu sein und somit die Bequemlichkeit des Einkaufens von zu Hause mit den Vorteilen des direkten Abholens von Waren, einer Beratung oder der persönlichen Rückgabe in Verbindung zu setzen.

 

2. Augmented Reality

2018 werden immer mehr Marken ihren Kunden erlauben, ihre Produkte vor dem Kauf digital in einer natürlichen Umgebung, sprich ein Möbelstück in einem Raum oder ein Kleidungsstück bzw. Accessoire an der eigenen Person, zu begutachten. Dieser Trend wird dazu beitragen, dass Einkäufe genauestens auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können, die Buyers Experience steigt damit ebenfalls – und Rücksendungen werden dadurch deutlich abnehmen.

3. ROPO – das neue Maß des digitalen Erfolgs

ROPO (Research Online, Purchase Offline) ermöglicht es, genau zu ermitteln, wie viel Umsatz im lokalen Geschäft aus digitalen Anstrengungen resultieren. Dieses Modell werden (und müssen) 2018 immer mehr Geschäfte berücksichtigen.

Durch die Kombination von mobilen Geräten und Bezahlsystemen, Social Media, Personalisierung, Geolocation/Mobile Tracking sowie Echtzeit-Inventarisierung mit fortschrittlichen Analysetools, ERP-, CRM- und POS-Systemen können Einzelhändler herausfinden, welche Anzeigen, Listings und Website-Besuche zu In-Store-Besuchen und -Einkäufen geführt haben.

4. Mobile Checkout

Der Mobile Checkout ermöglicht das Bezahlen mit dem Mobiltelefon ohne die Eingabe von persönlichen Daten oder einer PIN. Die Weiterentwicklung dieser „einfachen“ Bezahltechnologie, schließt auch Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsmethoden ein.

Vor diesem Hintergrund bekommt der Begriff Omnichannel eine noch weitreichendere Bedeutung. Solche Optionen werden 2018, egal ob im Online-Shop oder an der realen Kasse, immer relevanter – dementsprechend müssen alle Handelsbereiche reagieren.

5. Consumerisierung von B2B

Der traditionell in puncto Entwicklung eher langsamlebige B2B-Sektor wird zukünftig nicht umherkommen, sich stärker an den Möglichkeiten und dem Tempo des digitalen B2C-Handels zu orientieren. Die immensen Entwicklungen im E-Commerce und die damit verbundene Erwartungshaltung wird von vielen Handeltreibenden verstärkt auf den B2B-Bereich projiziert werden. Geschäfte müssen auch dort zunehmend online sowie mobil abschließbar sein. Der Trend geht schon seit längerem weg von althergebrachten Papierkatalogen und Kundenbindungs-Anrufen, hin zu digitalen Pendants.

Die Schaffung eines käuferzentrierten, möglichst simplen Handelsprozesses steht hier im Vordergrund. Gelingt dies, kann nicht nur sehr viel Geld gespart, sondern zudem durch die Simplifizierung ein deutlicher Anstieg der Verkaufsabschlüsse generiert werden.

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